IPT Grundausbildung

Die IPT Grundausbildung geht über 8 Wochenenden mit einem Zeitumfang von ca. 110 Stunden. Bei dieser Ausbildungsstufe geht es um den Aufbau einer umfassenden psychotherapeutischen Methoden- und Handlungskompetenz, wobei jede Intervention gleichzeitig auch einen Rahmen bietet, um eine empathische Beziehung zu verwirklichen.

Die spezifischen Inhalte der IPT Grundausbildung, die einen gleichermaßen großen Praxisanteil wie der Basiskurs hat, siehe Terminübersicht.

Die IPT Grundausbildung ist Grundlage und Zugangsvoraussetzung für den IPT Companion.

Kosten: 2.800.- Euro

Zugangsvoraussetzung: IPT-Basiskurs

Zertifizierung durch den VDH (Verband Deutscher Heilpraktiker)

Terminplan IPT Grundausbildung 2019

1.  WE: 19./20. Januar 2019 mit Christoph Mahr
Das Instanzenmodell der Psychoanalyse – Es, Ich und Über-Ich – als Ausgangspunkt aktueller Erklärungs- und Störungsmodelle sowie als Methode zur Ressourcenaktivierung
Methode: Der Weg durch die Instanzen
Die Beziehungsperspektiven – Ich, Du und Beobachter sowie die Perspektive der größeren Erkenntnis (Kosmische Perspektive) – in ihrer entwicklungspsychologischen Entstehung und als therapeutische Methode zur Konfliktlösung:
Methode: Die Begegnung von Ich und Du

2.  WE: 09./10. Februar 2019 mit Angela Lombard
Intrapsychische Repräsentationen der Zeit und von Objekten.
Zeitlinienarbeit (Timeline) als Hilfsmittel der Anamnese, der Antizipation und als Konstrukt zur wirkungsvolleren Steuerung neurologischer Prozesse.
Methode: Das Ziel in die Zukunft tragen
Submodalitäten (Unterkategorien), sind intrapsychische Repräsentationen von Objekten. Sie sind die Parameter, die maßgeblich über spezifische Gefühle und Zustände entscheiden. Submodale Kompetenzen sind weiterhin ein wesentliches Element inhaltsfreiem Arbeitens während der Hypnose/Imagination und ausgesprochen dienlich zur Erzeugung und Vertiefung der Trance.

3.  WE: 02./03. März 2019 mit Christoph Mahr
Das Erklärungs- und Störungsmodells der IPT
Psychoedukation und Fallkonzeptionen auf Basis des Erklärungs- und Störungsmodells
Die Sprache als zentrales Instrument zur Problemaktualisierung, der Ressourcenaktivierung und zur Gewinnung wichtiger Informationen. Erkennen der Sprache Ohnmacht und Auflösen von Selbstausdruck einschränkender und willensunterminierender Sprachüblichkeiten.
Methode: Stühle-Arbeit bei Entscheidungskonflikten

4.  WE: 23./24. März 2019 mit Christoph Mahr
Die persönliche und eine weitere Fallkonzeption (Persönlichkeitsentwicklung)
Methode: Drei-Stuhl-Arbeit auf Basis des Erklärungs- und Störungsmodells
Veränderungsstabilisierende Instrumente: Rollenspiele und Selbstinstruktionen
Emotionen und Gefühle: Emotionsbewusstheit und emotionale Kompetenz Teil 1

5.  WE: 13./14. April 2019 mit Angela Lombard
Störungsspezifische Behandlungskonzepte bei Trauer, Anpassungsstörung und Depression/Burn-Out
Fallkonzeption: Depression/Burn-Out
Methode: Der Trauerprozess

6.  WE: 04./05. Mai 2019 mit Christoph Mahr
Das Selbst und seine Regulationsstufen
Methode: Zielerreichung über die Regulationsstufen des Selbst
Diese Methode dient auch dem Aufspüren dysfunktionaler Kognitionen sowie der Herausarbeitung von Gefühlen, als Hinweisreiz zum Aufspüren früherer, den Selbstausdruck einschränkender, Erfahrungen.
Emotionen und Gefühle: Emotionsbewusstheit und emotionale Kompetenz Teil 2
Spezifische Fallkonzeption
Optional: Die symbolisch-metaphorische Symptomrepräsentation (Psychosomatik)

7.  WE: 25./26. Mai 2019 mit Marianne Gorski
Teile-Arbeit, Reframing
Methode: Kommunikation mit dem Symptom
Lösungsorientierte Kurztherapie

Methode: Das Praxismodell der lösungsorientierten Kurztherapie

8.  WE: 15. /16. 2019 mit Doris Jenkel
Sinnfrage und Selbstverwirklichung als Thema der Psychotherapie (dem ungelebten Leben zur Geburt zu verhelfen).
• Ermittlung der Werte
• Sinnfindungsgespräch orientiert an den Werten
• den Lebensentwurf auf den Prüfstand bringen
Ausblick auf die Themen und Inhalte des IPT-Companion

Seminarzeiten: Sonnabend und Sonntag jeweils von 10.00 – 13.30 Uhr und 15.00 – 18.00 Uhr